„Kultur macht stark“ 2024 im Museum Hameln

Für 2024 konnte der Museumsverein Hameln e.V. Förderung für fünf museumspädagogische Projekte über das Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter Federführung des Deutschen Museumsbundes e.V. sichern. Details zu diesen spannenden Projekten finden Sie auf dieser Seite.

Die Teilnahme an den Projekten ist für alle Kinder und Jugendlichen grundsätzlich kostenlos.

Alle Projekte finden ganztags von 9 bis 16 Uhr im Museum Hameln statt. Für Verpflegung ist gesorgt.

Da die Plätze begrenzt sind ist eine Anmeldung erforderlich unter museumsverein@hameln.de.

Maskenball

1. bis 4. Februar 

Im Museum sehen wir die verschiedensten Abbildungen von Menschen, die auf verschiedenste Art und Weise Spuren hinterlassen haben. Wann schauen wir genauer hin, was interessiert uns, was verbirgt sich hinter dem zur Schau gestellten Bild? Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich in diesem Projekt mit Leben und Wirken historischer Persönlichkeiten, die in Hameln wirkten oder einen Bezug zur Hamelner Stadtgeschichte haben. Am Ende des Projektzeitraums steht die Präsentation der Ergebnisse mit einem szenischen Rundgang durch das Museum vor geladenen Gästen.

Alter: 6 bis 14 Jahre

Anmeldeschluss: 30. Januar

Kuschelgeschichten

18. bis 22. März

Ob Tüchlein, Teddy oder doch etwas ganz anderes: Die Teilnehmenden werden gebeten einen Gegenstand mitzubringen, der sie am oder seit Beginn ihres Lebens begleitet hat. Welche Geschichten gibt es zu erzählen, woran erinnern sie sich selbst, was haben ihnen ihre Eltern, Großeltern oder vielleicht auch Geschwister erzählt?

Dieses Projekt beschäftigt sich anhand dieser Objekte mit den fünf Säulen der musealen Arbeit: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen, Vermitteln. Es geht um die ganz persönlichen Geschichten der Teilnehmenden, die im Rahmen ihrer eigenen Ausstellung in den Fokus gerückt werden sollen. Und es geht um das spannende Leben der Margarete Steiff, denn ohne sie wäre der Teddy vielleicht niemals berühmt geworden.

Alter: 8 bis 18 Jahre

Anmeldeschluss: 16. März

Fährtensuche

24. bis 28. Juni

Wir machen uns auf den Weg ins Depot/Archiv des Museums. Welche Exponate wecken unser Interesse, unseren Forschergeist? Wie finden wir heraus, welche Wege die Exponate bereits beschritten, was sie erlebt haben? Wo können Spuren sichtbar gemacht werden?

Wir konzipieren eine eigene Ausstellung, und befragen zusätzlich Familie, Freunde, Nachbarn, Museumsbesucher*innen nach ihren Geschichten und Schätzen: Was ist das Kostbarste, was sie jemals in den Händen gehalten haben, wo haben ihre Füße gestanden, als etwas passiert ist, was ihrem Leben eine ganz neue Richtung gegeben hat? All das wird sich nicht nur in der Ausstellung wiederfinden, sondern auch in einem Buch zusammengetragen, welches am Ende präsentiert wird.

Alter: 8 bis 14 Jahre

Anmeldeschluss: 22. Juni

Lebens(r)bäume. Auf den Spuren des Rattenfängers

1. bis 5. Juli

Bei diesem Projekt geht es ganz besonders um die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität, den eigenen Wurzeln sowie dem eigenen Lebensraum. Ziel ist die Erstellung eines kleinen Videoclips, der die Geschichte des Rattenfängers beleuchtet, aber auch Auskunft darüber gibt, was die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit dem Begriff „Heimat“ verbinden. Dieser Clip soll von Heranwachsenden, für Heranwachsende sein und dauerhaft im Museum zu sehen sein. Auch eine Bilderausstellung zum Thema „Lebensbäume“ wird entstehen.

Alter: 8 bis 14 Jahre

Anmeldeschluss: 28. Juni

Stein auf Stein

7. bis 10. Oktober

Das Projekt beginnt mit der geschichtlichen Perspektive und wirft einen Blick auf Umstände und Gründe für die Sesshaftwerdung des Menschen in der Steinzeit. Die ersten Arten von Behausungen werden betrachtet, und es wird mit dem Werkstoff Ton gearbeitet. Weiter geht es dann mit Leben und Wohnen in einer mittelalterlichen Stadt. Hier bildet die Dauerausstellung des Museums Hameln die Grundlage, sowie die historischen Museumsgebäude selbst. Außerdem ist ein Stadtrundgang geplant, um sich ein Bild vom Bauen, Leben und Wohnen, auch unter sozialräumlicher Perspektive, im Mittelalter machen zu können. Das Thema Altstadtsanierung knüpft sich an: Erhalten oder Abreißen? Was ist erhaltenswert und warum? Schließlich geht es an Planung, Entwurf und Bau des eigenen Traumhauses. Die Erkenntnisse zum „historischen Bauen und Wohnen“, sowie die Visionen des eigenen Traumhauses werden abschließend in einer Präsentation vorgestellt.

Alter: 10 bis 16 Jahre

Anmeldeschluss: 5. Oktober